
Ein Besuch auf Helgoland im Frühjahr stand schon lange auf unserer Liste: die Basstölpel, ihre Balz aus nächster Nähe erleben. Ihr kennt sicherlich diese Bilder: zwei Tiere, Schnabel an Schnabel, symmetrisch, von einer fast grafischen Eleganz. Was die Kamera einfängt, ist immer eine Momentaufnahme und genau diese Momente, aber auch das Treiben auf dem Lummenfelsen, wollten wir selbst festhalten. Ende April war es so weit: eine Woche auf der Insel, Zeit genug für eindrucksvolle Erlebnisse.
Anreise & Unterkunft
Kurzfristig haben wir uns dazu entschieden, mit unserem Globe Traveller nach Cuxhaven zu fahren. Auf der Route in den Norden hatten wir die Gelegenheit, uns mit Freunden im Raum Würzburg für ein Wochenende zu treffen, und wir hatten noch Zeit auf der Rückfahrt. Somit war der Camper für uns die bessere Lösung.
Sonntags ging es nach einem ausgedehnten Frühstück mit unseren Freunden auf die A7 in Richtung Norden. Unser erstes Ziel war das Steinhuder Meer, recht einfach von der A7 zu erreichen und direkt auf dem Weg an die Nordsee. Mit so viel Regen hatten wir jedoch nicht gerechnet, und so wurde es nur ein Zwischenstopp anstelle eines morgendlichen Besuchs im Naturschutzgebiet.
Nächster Stopp war dann schon ein Stellplatz in Otterndorf, circa 20 km entfernt von Cuxhaven und perfekt für die Nacht vor der Fährüberfahrt. Wir hatten Glück, früh genug vor Ort zu sein, denn wir hatten nicht reserviert. Später mussten sich einige Camper nach einer Alternative umsehen, denn die wenigen Stellplätze waren alle besetzt.
Die Sonne hatte sich im Laufe des Vormittags gegen die Wolken durchgesetzt, und so hatten wir genug Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang entlang des Nordseedeichs.
Nach einer ruhigen Nacht ging es direkt zum Parkplatz, nur wenige Fahrminuten vom Anleger entfernt. Wie schon beim letzten Mal: Autohostel Cuxhaven. Der Check-in ist unkompliziert, fast schon beunruhigend einfach.
Kurz darauf standen wir an der Alten Liebe, dem Anlegesteg des Katamarans der Reederei Cassen Eils. Auch diesmal das Altbewährte. Heute ging es wegen der starken Ebbe und des zu niedrigen Wasserstands am Binnenhafen von Helgoland eine Stunde später los. Ein Hinweis, den wir rechtzeitig per E-Mail bekommen hatten. Ein bis zwei Tage vorab lohnt sich der Blick ins Postfach.
Nach ungefähr 80 Minuten kamen wir nach einer sehr ruhigen Überfahrt auf Helgoland an. Wer die große Fähre nimmt, bleibt am Außenhafen und muss ein gutes Stück weiter laufen. Nicht jedoch am Binnenhafen, der einen schon mitten ins Getümmel entlässt. Auf den Kofferservice, der einem das Gepäck von der Fähre zur Unterkunft bringt, haben wir wieder verzichtet. So ging es für uns zuerst zur Schlüsselabholung und dann mit dem Fahrstuhl ins Oberland, wo wir unser lichtdurchflutetes Apartment schon nach wenigen Minuten erreichten. Der erste Eindruck: hier werden wir uns sehr wohlfühlen, die Wohnung ist perfekt für die vor uns liegende Woche.
- Adresse: Schleuse 5, 21762 Otterndorf
- GPS: 53° 49′ 23″ N, 8° 53′ 41″ E
- Telefon: +49 177 2556656
- Stellplätze: 22 Plätze, auch Überlänge möglich
- Preis: ca. 13–18 € / Nacht (inkl. 2 Personen + Kurtaxe)
- Strom: 0,70 € / kWh
- Sanitär: WC und Dusche (2 € / Nutzung), Hauptsaison
- Saison: Ganzjährig; Vollservice April–Oktober
- Reservierung: Nicht möglich
- Hunde: Erlaubt
Der Platz liegt direkt zwischen dem Nordseedeich und dem Hadelner Kanal. Ein Imbiss mit Außenterrasse und täglichem Brötchenverkauf ist direkt auf dem Gelände – in der Hauptsaison eine willkommene Sache.
💡 Hinweis: Kein Reservierungssystem
Stellplätze können nicht im Voraus reserviert werden. In der Hauptsaison, besonders an Wochenenden vor Helgoland-Überfahrten, lohnt es sich, früh anzureisen.
➡️ Mehr Infos: seglertreff-otterndorf.de
- Adresse: Am Bahnhof 6, 27472 Cuxhaven
- Telefon: +49 4721 666 92 13
- Mobil: +49 176 62151904
- E-Mail: [email protected]
- Preis: 7 € / Tag
- Bezahlung: Nach der Rückkehr – EC-Karte möglich
- Shuttle: Kostenloser Transfer zum Anleger (ca. 3–5 Min.)
Fahrzeug abstellen, per Shuttle zum Anleger, nach der Rückkehr bezahlen. Kein Vorauskauf, kein Automat – das Fahrzeug wartet, wenn man zurückkommt.
💡 Hinweis: Shuttle-Service
Der Shuttle fährt direkt zur Alten Liebe, dem Katamaran-Anleger der Reederei Cassen Eils. Nach der Rückkehr von Helgoland wird man am Anleger abgeholt und zurück zum Fahrzeug gebracht.
➡️ Mehr Infos: autohostel-cuxhaven.de
- Anleger Cuxhaven: Alte Liebe (gelegentlich Fährhafen – im Fahrplan prüfen)
- Anleger Helgoland: Binnenhafen (direkt ins Zentrum)
- Schiff: MS Nordlicht / MS Nordlicht II
- Fahrzeit: ca. 75 Minuten
- Saison: Täglich in der Hauptsaison, mehrere Abfahrten pro Tag
- Bordgastronomie: Ja; Upgrade Captain’s Class möglich (inkl. Frühstück / Kaffee & Kuchen)
- Kapazität: 450 Sitzplätze auf 2 Decks
Im Vergleich zur großen MS Helgoland, die am Außenhafen anlegt, bringt der Katamaran einen direkt in den Binnenhafen. Mit Gepäck klar im Vorteil.
💡 Hinweis: Abfahrtszeiten und Ebbe
Der Wasserstand am Binnenhafen beeinflusst die Abfahrtszeiten. Cassen Eils informiert zuverlässig per E-Mail, wenn sich Zeiten verschieben, in der Regel ein bis zwei Tage vorher.
➡️ Mehr Infos & Buchung: cassen-eils.de
Das erste Ankommen bei den Basstölpeln
Kennt ihr das Gefühl, euch für etwas richtig Zeit nehmen zu wollen? So ging es uns, als wir Helgoland gebucht haben. Viele besuchen Helgoland nur für wenige Tage. Oft ist es ein Kurzbesuch von zwei bis drei Nächten, an denen sie die Insel erkunden und möglicherweise noch zollfrei eingekaufte Waren mit zurück auf das Festland nehmen. Für uns war aber schnell klar: Wenn wir die Basstölpel wirklich zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei wechselndem Licht erleben wollten, brauchten wir mehr Zeit. Somit war diese Woche perfekt für uns.
Für uns war es die erste Begegnung mit den Basstölpeln im Frühjahr. Bei unserem letzten Besuch Ende September 2024 waren nur noch wenige Basstölpel auf Helgoland. Genug für einige schöne Fotos, aber eben nicht diese klassischen Motive und Verhaltensweisen, die man nur im Frühjahr erleben kann. Daher ging es nach dem Auspacken auch gleich los zum Lummenfelsen. Dort halten sich nicht nur Basstölpel auf, sondern auch Dreizehenmöwen, Mantelmöwen, Trottellummen und Tordalke haben sich in den Etagen unterhalb der Felskante eingenistet. Eine Gruppe von Basstölpeln scheint sich an der Nähe zu den Menschen kaum zu stören und hat ihre Nistplätze direkt am Wegrand gewählt. Eine solche Nähe zu diesen wunderschönen Vögeln erlebt man wohl nur selten.
Da wir die Trottellummen und Tordalke jedoch auf der norwegischen Vogelinsel Hornøya so unglaublich nah erleben durften, haben wir uns mit diesen ebenfalls sehr schönen Hochseevögeln nur wenig beschäftigt. Spannend war für uns die Gruppe von Basstölpeln direkt am Wegrand oder auf den Nachbarfelsen.
Die Balz der Basstölpel
Wer schon einmal auf Helgoland war, kennt das Szenario bei den Basstölpeln: ein stetiges Rufen, ein Kommen und Gehen, Partner werden begrüßt oder verteidigt, andere suchen noch nach einem Partner, es wird gebalzt, Nistmaterial geklaut und manchmal auch gekämpft.
Ruhe gibt es dort kaum. Keine Minute, in der nicht irgendwo etwas passiert. Es ist ein ständiges Tun, ein lebendiges Miteinander auf engem Raum. Nur wenn es stürmt, wird es etwas ruhiger. Dann versuchen die Vögel, sich zu schützen, und vergraben den Kopf im dichten Gefieder.
Schnell war uns klar, warum man häufig auf Bildern den Basstölpel nur den Hals aufwärts dargestellt sieht. In der Menge von Tieren und all dem Treiben ist es schwer, einzelne Tiere isoliert darzustellen. Wenn man jedoch über die Masse hinweg nur den Kopf und Hals fokussiert, kann man diese wunderschön eleganten, zum Teil symmetrischen und grafischen Bilder erhalten. Die Bewegungsabläufe sind immer wieder sehr ähnlich, und so erhält man auch immer wieder eine Chance, das Motiv von Neuem zu fotografieren.
Von einer weiteren Vorstellung durften wir uns auch schnell verabschieden: Was auf den Bildern wie ein zärtliches Aneinanderschmiegen von Hals und Schnabel wirkt, geschieht in der Realität sehr viel schneller. Die Begrüßung, wenn ein Vogel anfliegt, beginnt schon mit einem Biss in den Hals. Das scheint den Partner jedoch nicht wirklich zu stören, denn gleich darauf folgt das Aneinanderklopfen der Schnäbel, ein gegenseitiges Verbeugen und eine Übergabe des neuen Nistmaterials, wenn der Partner denn welches mitgebracht hat. Insgesamt geht es also lautstark und recht robust zu hier auf dem Lummenfelsen. Nicht selten enden diese Begrüßungen und die Übergabe von Nistmaterial im Paarungsakt. Die ersten Vögel brüten sogar schon ihre Eier. Auch dieses Verhalten ist recht eigenwillig. Während die meisten Vögel ihre Eier mit dem Gefieder wärmen, stehen Basstölpel auf den Eiern und bedecken sie fast vollständig mit ihren Füßen.
Je nach Windstärke und Windrichtung verändert sich das Lande- und Startverhalten der Vögel. Bei starkem Wind lassen sie sich langsam und recht elegant in der Nähe des Partners nieder und müssen oft nur die Flügel anheben, um mit dem Wind wieder abzuheben. Wenn der Wind jedoch abebbt, wirkt die Landung eher wie ein Bauchplatscher und für den Start wandern sie an eine Klippe, um von dort in die Tiefe zu stürzen. Genau bei einer solchen Gelegenheit ist das Startbild dieses Blogbeitrags entstanden.
Bildserien von Basstölpeln
Die erste Idee war es, Bildserien aufzunehmen und sie hat sich schnell als eine der spannendsten Herangehensweisen dieser Woche erwiesen. Nicht ein einzelnes Bild, das alles sagen soll, sondern mehrere Aufnahmen, die zusammen etwas erzählen. Ein Ablauf, eine Stimmung, ein Moment, der sich entfaltet.
Entstanden sind Serien, die sich in der Lichtstimmung ähneln und sich deshalb auch an der Wand gut nebeneinander machen. Gleiches Licht, gleiche Farbtemperatur, ähnlicher Bildaufbau – und trotzdem passiert in jedem einzelnen Bild etwas anderes. Der Kopf dreht sich, der Schnabel öffnet sich, die Augen suchen den Partner. Was als Einzelbild vielleicht zu wenig wäre, bekommt im Verbund plötzlich Gewicht.
Helgoland eignet sich dafür besonders gut. Die Basstölpel liefern einen fast endlosen Strom an Situationen, die sich ähneln und doch nie gleich sind. Man wartet nicht auf den einen Moment, sondern auf die richtige Abfolge von Momenten. Nicht jede Aufnahme muss für sich allein stehen, hier sind sie ein Baustein.
1. Serie - Reduktion auf B&W
Der Scherenschnitt reduziert die Vögel auf die Form im harten Kontrast zur Spiegelung der Sonne im Wasser.
2. Serie - Basstölpel in High-Key
Im Kontrast zu den Schwarz-Weiß-Aufnahmen steht diese zwei Serien im High-Key. Die markanten Zeichnungen rund um den Schnabel dominieren das Bild, während das sanfte Licht im Gefieder die Eleganz dieser Vögel noch einmal ganz anders zur Geltung bringt.
3. Serie - Emotionen
Das Ritual zur Begrüßung des Partners haben sie unermüdlich durchgeführt. Auch wenn er nach wenigen Minuten wieder zurückkam, wurde er gebührend begrüßt.
4. Serie - Verloren
Über mehrere Minuten hat dieser Basstölpel mit der Feder im Schnabel gespielt, die er sich kurz zuvor in einer Putzaktion selbst gezupft hat. Die Verwunderung über den Verlust der Feder war ihm anzusehen. Auch eine schöne Möglichkeit für eine Serie.
Verborgene Muster und Details
Wenn sich die Tiere so nah vor einem aufhalten wie auf Helgoland, sind Detailaufnahmen sehr gut möglich. Die Herausforderung liegt vielmehr darin, die richtigen Texturen und Details zu finden.
So leben die Basstölpel
Gerade wenn wir die Details und das Verhalten beobachten und festhalten, gehört unweigerlich auch das Umfeld dazu. Eine mir immer wichtigere Kategorie und wohl auch die mit der größten Herausforderung. Wie zeige ich das Tier in seinem Umfeld? Wie verhindere ich, dass viel zu viele Informationen im Bild enthalten sind, und zeige dennoch genug, um der Situation gerecht zu werden? Eine wundervolle Übung, die wirklich Spaß macht und die ich gerade hier auf Helgoland, in einem fantastischen Umfeld, gerne umzusetzen versuche.
Plastik und Sonne - der neue Filter
Ich hatte schon erwähnt, dass nach einigen Tagen auch ganz neue Ideen die Motive verändern können. Bei uns war es ein Stück Plastik aus einer Packung dieser bekannten Schokoladeneier mit einem überraschenden Inhalt, das wir vom lokalen Einkaufsladen mitgenommen haben. Kurz ein Loch hineinschneiden und los geht es. Glücklicherweise kam an diesem Nachmittag nochmals die Sonne zum Vorschein und alle Voraussetzungen für nochmals ganz andere Bilder waren geschaffen.
Momente mit den Basstölpeln
Zu vielen weiteren schönen Momenten mit den Basstölpeln findet ihr hier noch einige Erinnerungen. Wer selbst noch nie vor einer Brutkolonie gestanden hat, dem sei ein Besuch auf Helgoland im Frühjahr wärmstens empfohlen. Es ist laut, es ist chaotisch – und es ist absolut unvergesslich.
Das Unterdorf auf Helgoland
Es könnte der Eindruck entstehen, dass sich ein Besuch auf Helgoland nur für die Basstölpel lohnt – das ist bei weitem nicht so. Ja, die Hauptinsel ist klein und man kann sie in ca. 90 Minuten umrunden (gerne auch schneller, wer mag). Daher gibt es noch zwei Kapitel, die ich gerne zeigen möchte.
Den Anfang macht das Unterdorf und der Hafenbereich auf Helgoland. Hier befindet sich auch die Einkaufs- und Touristenmeile der Insel. Viele Tagestouristen, die keine Lust haben, die Insel zu erkunden, oder sich einfach noch Zeit zum Bummeln und Genießen übrig lassen, verbringen hier ihre Zeit. Einige Restaurants laden zum Verweilen ein und die Zollfrei-Läden ködern mit viel Süßigkeiten, Alkohol und Parfüm.
Besonders in den Morgenstunden kurz nach Sonnenaufgang ist dieser Teil Helgolands noch fast menschenleer. Genau die richtige Zeit für ein paar Bilder vom Hafen und den schönen bunten Häuschen, die das Hafengebiet so farbenfroh machen.
Düne - die Nachbarinsel von Helgoland
Wer auf Helgoland ist, sollte sich auch für die Nachbarinsel Düne ein paar Stunden nehmen. Das kleine Boot pendelt zu den Hauptzeiten alle 30 Minuten hinüber und kaum hat man es verlassen, fühlt sich alles anders an. Weißer Sand und weniger Trubel. Als wäre man auf einer völlig anderen Insel gelandet. Sofort stellt sich ein Gefühl von Urlaub ein.
Die Düne ist die Heimat von Kegelrobben und Seehunden, die tagsüber vor allem eines tun: liegen und ruhen. Erst gegen Abend werden sie etwas lebhafter. Der vorgeschriebene Mindestabstand von 30 Metern klingt nach viel – reicht aber vollkommen aus, sowohl für die Beobachtung als auch für Bilder.
Auf der Südseite gibt es eine kleine Strandbar, Strandhütten und einen Leuchtturm. Bei warmem Licht ein dankbares Motiv. Wir hatten strahlenden Sonnenschein – schön für einen Strandtag, weniger ideal für die Kamera. Wir haben uns dennoch auf Motivsuche begeben und die Insel erkundet.
Etwas überraschend: Die Düne hat tatsächlich einen eigenen kleinen Flughafen, und das dazugehörige Restaurant ist eine gute Adresse für eine Pause, wenn man sich etwas mehr Zeit auf der Insel nimmt.
- Größe: ca. 1.000 × 700 m – in ca. 60 Min. zu umrunden
- Fähre: Stündlich ab Landungsbrücke Helgoland – Fähre „Witte Kliff“
- Robben: Kegelrobben und Seehunde; Mindestabstand 30 m einhalten
- Winter: Dezember–Januar – Kegelrobben werfen ihre Jungen
- Besonderheit: Rote Feuersteine („Rote Diamanten“) – geologisch einmalig weltweit
- Hunde: Nicht erlaubt
➡️ Mehr Infos: helgoland.de/duene
Allgemeine Infos zu Helgoland
- Lage: Deutsche Bucht, Nordsee – ca. 50 km vom Festland entfernt
- Anreise: Per Katamaran oder Fähre ab Cuxhaven, Hamburg, Büsum und weiteren Abfahrtsorten
- Hauptinsel: ca. 1,7 × 0,6–0,8 km
- Zollfreiheit: Helgoland gehört nicht zum deutschen Zollgebiet – Alkohol, Tabak und Parfüm günstiger als auf dem Festland
- Kein Autoverkehr: Privatautos sind auf der Insel nicht erlaubt
- Highlights: Lummenfelsen, Lange Anna, Oberland, Unterland & Binnenhafen, Nebeninsel Düne
- Unterkunft: Begrenzte Kapazitäten – frühzeitig buchen, besonders im Frühjahr
- Wetter: Windreich und wechselhaft – Schichten einpacken, auch im Sommer
💡 Hinweis: Beste Reisezeit für Naturfotografen
- April – Juni: Brutzeit der Basstölpel, Trottellummen und Dreizehenmöwen – ideale Zeit für Verhaltensfotografie. Im Juni der spektakuläre Lummensprung der Jungvögel.
- Dezember – Januar: Kegelrobben werfen ihre Jungen auf der Düne
- Frühjahr & Herbst: Vogelzug – Helgoland ist eine der besten Raststätten Mitteleuropas
➡️ Mehr Infos: helgoland.de
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